Achim Reis lässt irgendwann das Berliner Großstadtleben hinter sich und geht zurück an die Mosel, um als Quereinsteiger das Weingut der Eltern zu übernehmen. Die Arbeit im Weinberg ist hart, doch beim Streben nach höchster Güte erlebt er gemeinsam mit seiner Familie, was vielen in der heutigen Arbeitswelt versagt bleibt: Lebensglück durch sinnvolles Tun und Qualität, die aus guter Arbeit resultiert. Besser: Ausgezeichneter Arbeit, denn Nicole und Achim Reis waren 2022 zum siebten Mal in Folge Sieger bei GOLDEN LEAGUE, was so etwas ist wie die Königsklasse der Winzer – wer diesen Wettbewerb für sich entscheiden kann, zählt zu den besten Weinproduzenten der Welt.
Quantum X begleitet Achim Reis seit 2005, als er das Weingut übernahm und zunächst die treue Stammkundschaft seiner Eltern genauso wie neue, moderne Weinliebhaber von seinem Tun überzeugen musste. Die an alte Moseltradition und Wirtschaftswunderjahre erinnernden Ausstattungen Moselperle und Moselglück erfüllten diese Anforderung damals perfekt, denn sie wirkten nostalgisch und originell zugleich. Auch die Qualität kam an.
Achim strebte bald nach neuen Wegen, ohne jedoch die bewährten aufzugeben. Inzwischen zählt er zur ersten Riege deutscher Winzer. Im Laufe der Jahre entstanden weitere, ganz eigenständige Weinlinien, die jeweils seiner persönlichen Entwicklung, dem Charakter und der Philosophie des Weinmakings folgten. So wie zuletzt bei seinem Superpremiumprojekt: ANNO 1556 ist ein Riesling für Liebhaber des Besonderen. Auf mehr als 100 Moselkilometern wurden zeitgleich in drei berühmten Weinlagen Trauben gelesen, zusammen gekeltert, sechs Monate im französischen Eichenfass gereift. Spontan vergoren und ohne Klärung oder Filtration abgefüllt. „Das Depot in der Flasche ist beabsichtigt und besteht aus sedimentierten natürlichen spontanen Hefen. Diese sind Teil des geschmacklichen Ausdrucks des Weines und bereichern das Mundgefühl. Bitte schütteln Sie die abgesetzte Hefe vor dem Öffnen in der Flasche sanft auf!“ – so der Hinweis auf der 0,5l-Schlegeflasche.







