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Spontane, unsortierte Gedanken, ganz und gar ungefiltert

02.03.2026 by Martin Reiss
Spontane, unsortierte Gedanken, ganz und gar ungefiltert

Heute: Reden statt Kochen oder: Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.

Vorweg: vom E-Auto, Apple Fitness+, Peloton, Apple Wetter und virtuellen Meetings oder virtual sportclubs halte ich verhältnismäßig wenig… und das obwohl oder erst recht, weil man ja heute so viel von moderner Nachhaltigkeit spricht. Schimpft man mich (oder ich mich selber?) doch gewissermaßen den Homo Analogicus vor dem Herrn. Doch anstelle des virtuellen Fitnesstrainers laufe ich halt doch mal lieber einfach so über‘s Feld und durch den Wald.

Aber der Reihe nach…

Mehr als eine Stunde am Bildschirm und an der Tastatur empfinde ich als Zumutung und erst recht das Tippen auf dem „Handy“ (Bitte mal zum Spaß die Etymologie im Englischen gründlich recherchieren) in Gesellschaft von Freunden. Weil ich stattdessen lieber Menschen zuhöre, zusehe, sie erlebe, mich mit ihnen austausche. Sie lieber höre, sehe, rieche, fühle, anstatt in ihrer Anwesenheit Bilder ihres Lebens mit ihnen (oder mit mir selbst) auszutauschen.

Da schlagen jetzt ehrlich gesagt zwei Herzen in meiner Brust, wenn ich hier von ein paar Lebensgewohnheiten berichten möchte, die den modernen Menschen im Zeitalter des Terminus Nachhaltikus etwas vermitteln möchten.

Ich versuche es trotzdem mal:

Nachhaltigkeit ist keine neue Idee. Vielmehr Ur-Ur-alt. 

Schon meine Oma Lena war sehr sparsam, schlicht bescheiden und damit bereits unfassbar nachhaltig. Sie wärmte manche Mahlzeit dreimal auf. Was uns Knirpsen unfassbar gut schmeckte!

Sie wollte sparsam und nachhaltig sein und wir Mit-Esser fanden das ganz, ganz großartig!

Und um beim Kochen zu bleiben: ich selbst liebe und lebe seit Jahrzehnten den dauerhaften Gebrauch von zeitlosen Dingen, seien das alte Töpfe, Hosen, Taschen oder Möbel (was ich allesamt nicht „used“, „Retro“ oder „Vintage“ nenne). Und Oma Lena wäre vielleicht sehr stolz auf mich, weil ich die Küche der „Großmütter der ganzen Welt“ liebe und leidenschaftlich entsprechend koche. Allerdings am traditionellen Gasherd oder auf dem Feuer und weniger am Hightech Ceran- oder was-weiß-sonst-was-Technikofen. Vom Webergrill will ich jetzt erst gar nicht sprechen, vom Grilltrend, dem „Warmmachen des Essens“ oder: modernem Männerkochen heute… (Lieber Markus, bitte sieh’ mir nach, ich weiß, es gibt Ausnahmen und Grillen kann eine ganz große Kunst sein).

Also: ich koche intuitiv so, wie die „Omas der Welt“ kochten und bin demgegenüber eher irritiert, weil ich es oft als „cooles word dropping“ empfinde, wenn jemand auf meine ernsthaft interessierte Nachfrage sagt, „ja, das ist ein Topping“. Punkt. Aber der- oder diejenige dabei vergisst oder es schlichtweg nicht weiß, eine inhaltlich fundierte Aussage über Geschmacks– oder Aromenerwartung, geschweige denn, über konkrete Zutaten dazu zu erwähnen …

Emotionales Salz und andere Gewürzmischungen finde ich gruselig, weil die Verwender dieser Kreationen offenbar oft so gar keine Ahnung mehr haben, was das für Zeug ist, mit dem sie da Speisen zubereiten.

Und denjenigen, die „soo gerne mit Gheeeee“ zubereiten, zeige ich gerne mal, wie man anstelle 8 Euro für ein Miniglas Ghee auszugeben im Handumdrehen ein paar Pfund Butter in leckeren Butterschmalz verwandelt. Mit dem gewonnenen Eiweiß kann man übrigens auch noch leckere Speisen bereiten.

GenZler, Pseudo Hipster und alle food name dropper lade ich außerdem jederzeit zu einem ausgedehnten Spaziergang hier zu mir nach Bamberg ein. Durch die vor den Stadttoren liegenden, fantastischen Obst- und Gemüsegärten.

Das macht so viel Laune, Appetit und verschafft zugleich Bildung über unendlich viele leckere Produkte, die auf unseren Teller gehören. 

Und zwar auf sprichwörtlich kurzem Weg …

 

Wohl bekomm’s!

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